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STUDIO ELFA

Willkommen im Elfa Studio

Welche Trends, Bedürfnisse und Herausforderungen sind bei Aufbewahrungslösungen erforderlich? Und wie verändert sich der Bedarf im Laufe des Lebens?

Das Elfa Studio ist unsere unpolitische Denkfabrik, in dem diese Dinge untersucht wurden, indem Erkenntnisse von Kunden und Verbrauchern gesammelt wurden. Hier führen wir auch Gespräche mit führenden Experten aus den Bereichen Architektur, Mode, Innenarchitektur, Trendanalyse, Ethnologie und Immobilienbranche und sammeln Voraussichten.

Die diesjährigen Mitarbeiter von Studio Elfa sind Nina Campioni, Modejournalistin, Anders Larsson, Architekt, Jannice Wistrand, zertifizierte Innenarchitektin, Jörgen Ramnelöv, Trendprognostiker, Jenny Stenberg, CEO von Fastighetsmäklarföreningen, Caroline Stark, Immobilienmaklerin, Ella Johansson, Professorin in European Ethnology und Christina Dalman, Aufbewahrungsexpertin bei Elfa. In Form von Chroniken wurden ihre Beobachtungen in einer kleinen Broschüre gesammelt.

Bitte lesen Sie und lassen Sie sich von ihren Prognosen und Visionen über die Zukunft des Lebens, historische und wirtschaftliche Perspektiven auf Aufbewahrungslösungen und die Auswirkungen des Klimawandels auf unser Konsumverhalten und unseren Lebensstil inspirieren.

Die diesjährigen Mitarbeiter von Studio Elfa sind Nina Campioni, Modejournalistin, Anders Larsson, Architekt, Jannice Wistrand, zertifizierte Innenarchitektin, Jörgen Ramnelöv, Trendprognostiker, Jenny Stenberg, CEO von Fastighetsmäklarföreningen, Caroline Stark, Immobilienmaklerin, Ella Johansson, Professorin in European Ethnology und Christina Dalman, Aufbewahrungsexpertin bei Elfa. In Form von Chroniken wurden ihre Beobachtungen in einer kleinen Broschüre gesammelt.

HIER DIE CHRONIKEN RUNTERLADEN
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Jörgen Ramnelöv, Trendscout 

TRENDSCOUTING: NEUE KONSTELLATIONEN UND GEMEINSCHAFTEN

Wohnformen der Zukunft

Ich habe mich viel damit beschäftigt, wie wir in Zukunft wohnen werden und eine Reihe interessanter Visionen und Spekulationen gefunden. Ein Beispiel sind generationenübergreifende Wohnformen: Dauerhaftes Zusammenwohnen mit Verwandten und Familie wird in Zukunft notwendig und häufiger sein. Fertig entwickelte Konzepte liegen vor, doch bisher wurden nur wenige Testprojekte durchgeführt. Das gleiche gilt für neue Arten von Wohngemeinschaften, aber auch hier steckt vieles noch in den Anfängen. Dahingegen ist „Compact Living“ infolge von Urbanisierung, Weltwirtschaftskrisen, Wohnungsknappheit und steigender Mieten verstärkt zu beobachten. 

Neue Familienkonstellationen lösen die traditionelle Kernfamilie zunehmend ab und erfordern flexible Wohnformen. Das immer häufigere Wechselmodell nach Trennungen hat zur Folge, dass der Aufbewahrungsbedarf von Woche zu Woche anders aussieht. Wohnungen mit verschiebbaren Wänden können hier eine sinnvolle Lösung sein, die auch flexiblere Aufbewahrungen erfordert, da jeweils unterschiedliche Dinge verstaut und hervorgeholt werden müssen. Voraussetzung ist, dass jeder mögliche Stauraum maximal und gleichzeitig flexibel genutzt wird. 

Infolge der Coronapandemie arbeiten immer mehr Menschen im Homeoffice. Damit stellt sich die Frage, ob das Zuhause künftig noch mehr zum Büro wird als es bisher schon der Fall ist und wie wir uns am besten darauf einstellen. Wird das Arbeitszimmer, das vor der Pandemie praktisch ausgedient hatte, ein Comeback erleben? Derzeit scheint es, als könnten ergonomische Aspekte und der fließende Übergang zwischen Arbeit und Freizeit dazu führen, dass Unternehmen ihre Angestellen wieder zurück in die Büros zu locken versuchen. Schließlich bestehen im Büro bessere Möglichkeiten, Know-how und Kompetenzen auszutauschen - nicht zu vergessen das soziale Miteinander und das Gefühl von Zugehörigkeit. 

Wir werden sehen, was sich hier alles verändert. Eines kann ich jedoch mit Sicherheit konstatieren: Das digitalisierte, smarte Zuhause ist bereits Wirklichkeit. Ob Beleuchtung, Multimedia oder Küchengeräte - alles ist vernetzt. Ich selbst kann mir keinen Bereich vorstellen, in dem ich eine smarte Lösung nicht vorziehen würde. Ein persönlicher Traum ist ein vernetztes Aufbewahrungssystem. Vielleicht sind die Drahkörbe von Elfa in bald so ausgestattet, dass sie die eingenähten Sensoren in der Kleidung ablesen können, sodass ich meinen Lieblingspullover immer auf Anhieb finde. Die Zukunft wird es zeigen. 

Jörgen Ramnelöv, Trendscout 

 

WOHNUNGSKAUF, BAUCHGEFÜHL UND PRAKTISCHER ALLTAG

It’s a deal! 

Beim ersten Betreten einer Wohnung entscheidet vor allem das Gefühl darüber, ob Kaufinteresse besteht ist oder nicht. Dieses nicht identifizierbare Gefühl in der Magengegend. Unerklärlich, aber zentral. Wodurch wird dieses Gefühl ausgelöst? Vielleicht sind es in erster Linie der Grundriss und der Lichteinfall. Hoch auf der Wunschliste stehen auch Dinge wie Aufzug, Balkon und die Möglichkeiten einer flexiblen, praktischen Aufbewahrung. Ein begehbarer Kleiderschrank steht immer hoch im Kurs. Je nach Bauepoche und jeweiliger Zeitströmung können Aufbewahrungslösungen ganz unterschiedlich ausfallen. Wer beispielsweise Altbauten liebt, muss nicht selten bei der praktischen Ausstattung Kompromisse eingehen. 

“Je nach Bauepoche können Aufbewahrungslösungen ganz unterschiedlich ausfallen.” 

Ich werde oft von Wohnungskäufern gefragt, wie es mit der Aufbewahrung aussieht. Das ist ein wichtiger Parameter bei der Kaufentscheidung und nicht selten sogar ein Dealbreaker. „Was ist eingebaut, wollen die Verkäufer ihre Garderoben in der Wohnung lassen, gibt es einen Speicher oder Keller, wie lassen sich die Stauflächen maximieren?“ Der Bedarf an praktischen Aufbewahrungslösungen scheint unendlich zu sein, denn so viele Dinge des Alltags gilt es unterzubringen.

Mehr Stauraum ist ein Punkt, der regelmäßig angesprochen wird und oft haben die Leute sehr kreative „Out-of-the-Box“-Ideen, wie man mehr Stauraum schaffen kann. Männer wie Frauen legen darauf großen Wert und mir scheint, dass es erfahrenen Wohnungskäufern leichter fällt Möglichkeiten zu erkennen.

Bei derartigen Überlegungen werden sowohl praktische als auch ästhetische Perspektiven angesprochen: Wo lassen sich alle Kleider und Textilien unterbringen, und kann man in einer so engen Diele überhaupt alle Jacken und Mäntel aufhängen? Wo ist für Staubsauger, Besen und Wischmopp Platz? Die Aufbewahrung von Wäsche und die Möglichkeit, in der Wohnung zu waschen sind weniger glamouröse Bereiche des Alltags und doch so wichtig. 

Deshalb empfehle ich allen, bei der Kaufentscheidung beide Gehirnhälften zu konsultieren. und z.B. auch in Erfahrung zu bringen, ob es im Haus ungenützte Räumlichkeiten gibt, die man gemeinsam besser nutzen kann. Und vor allem, das Thema Aufbewahrung in die Kaufentscheidung einzubeziehen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Energie und Zeit die Planung optimaler Aufbewahrungslösungen erfordert. 

Caroline Stark, Immobilienmaklerin bei Bjurfors 

Mehr zu Elfa Studio's Experten

Anders Larsson

Preisgekrönter Architekt, der sowohl in Schweden als auch in Dänemark tätig ist. Leitet das Architekturbüro ALoCo.

Nina Campioni

Journalistin, Autorin und Moderatorin. Sie ist eine der größten schwedischen Modebloggerinnen mit Erfahrung aus Magazinen, dem schwedischen Fernsehen und hat ihren eigenen Podcast.

Caroline Stark

Immobilienmaklerin und Partnerin bei einem der größten schwedischen Immobilienunternehmen, Bjurfors. Mit umfassender Erfahrung im Verkauf von Villen und Eigentumswohnungen in Südschweden.

Jörgen Ramnelöv

Trendscout und arbeitet bei der externen Analyse- und Trendagentur Docere, die Analyseaufträge und Schulungen durchführt und die Trendseite Buzzter betreibt.

Jannice Wistrand

Feng Shui-Beraterin und zertifizierte Innenarchitektin. Sie ist die Gründerin des Beratungsunternehmens Simplicity und ihr Blog Addimplicity ist eines der größten in der nordischen Region im Bereich Innenarchitektur.

Ella Johansson

Professorin für Europäische Ethnologie am Institut für Kulturanthropologie und Ethnologie der Universität Uppsala. Zuvor war sie an der Humboldt-Universität in Berlin und am schwedischen College of Advanced Studies in Uppsala tätig.

Yasin Artikarslan

Elfa’s Außendienstmitarbeiter und Experte für Ordnung